Holländische Medien

Ein Überblick über Zeitungen & Fernsehen

Wenn Sie für längere Zeit nach Holland ziehen, haben Sie sicherlich Interesse an der Auswahl an holländischen Zeitungen und Fernsehprogrammen – sei es zur Unterhaltung, um auf dem neuesten Stand zu bleiben oder um ein besseres Gefühl für die Sprache zu bekommen.

Holländische Medien

Holländische Zeitungen & Zeitschriften

Es gibt mehrere große Tageszeitungen, die tonangebendsten darunter sind wohl „De Telegraf“ (entsprechend „Bild“ in Deutschland), „NRC Handelsblad“, „De Volkskrant“, „Algemeen Dagblad“ und „Trouw“. Mir fiel hier sofort angenehm auf, dass die Seitenanzahl für ausländische Nachrichten immer höher ist als für nationale. Das mag mit der Kleinheit des Landes zusammenhängen, ist aber, glaube ich, auch ein Zeichen für die Offenheit der Niederländer und ihre Fähigkeit, sich selbst zu relativieren.

Daneben gibt es natürlich jede Menge Zeitschriften und Tratschblätter wie in Deutschland, auch mit der Variante, dass es einige Blätter mehr über Fürstenhäuser und Adel gibt, da die Monarchie den Niederländern doch sehr am Herzen liegt und mit manchmal etwas spöttischem, doch meist liebevollem Respekt geachtet wird.

Einer neueren Umfrage zufolge sind 58 % der Amsterdamer nicht zufrieden mit der Rolle, die das Königshaus heute erfüllt, 35 % finden, dass der Monarch keinerlei politische Funktion haben darf, und 23 % sind für die Abschaffung der Monarchie. Diese Zahlen gelten jedoch nur für die Stadt Amsterdam und nicht für die gesamten Niederlande.

Für Expats gibt es verschiedene gratis zu erhaltene Zeitungen wie „The Local Expat“, „The xpat journal“ und auch Zeitschriften, die man im Buchhandel kaufen kann, wie z. B. „Ajuus“ und „xm magazine“. In Den Haag gibt es außerdem seit 2006 eine „Loyaltykarte“, die jeder Expat bei seiner Ankunft erhält: „The Haguest Card“ mit allerlei Hilfen und Adressen von expatfreundlichen Unternehmen.

Holländisches Fernsehen

Die Fernsehsender sind für mein Gefühl weniger seriös als die in Deutschland und zeigen sehr viel Reality-Programme, die ich persönlich immer etwas voyeuristisch erlebe. Doch es gibt auch Sender wie EO in Nederland 2, evangelische omroep, der ernstere Programme über Religionen und Lebensfragen bringt. Daneben bestehen eine Menge von Talkshows wie in Deutschland, in denen über Politik, menschliche Schicksale und viel Unsinn gesprochen wird.

Der kijkwijzer gibt Altersempfehlungen für TV-Programme, Videos und Kinofilme an, dabei wird aber viel freier geurteilt als in Deutschland, und manche Filme, die hier ab zwölf Jahren freigegeben sind, würde ich mir selbst nicht angucken, so grausam sind sie. Da empfiehlt es sich, im Zweifelsfall die Filme erst selbst anzuschauen, bevor man sie den Kindern zeigt.

In den Videotheken kann es vorkommen, dass die Kinderfilme neben den harten Pornos mit entsprechenden Covern stehen – offensichtlich wird dann auf das gesunde Gefühl des Kindes vertraut, sich dafür nicht zu interessieren, und manchmal stimmt das ja auch – trotzdem bleibt das etwas befremdlich.

Holländische Zeitungen & Zeitschriften

Es gibt mehrere große Tageszeitungen, die tonangebendsten darunter sind wohl „De Telegraf“ (entsprechend „Bild“ in Deutschland), „NRC Handelsblad“, „De Volkskrant“, „Algemeen Dagblad“ und „Trouw“. Mir fiel hier sofort angenehm auf, dass die Seitenanzahl für ausländische Nachrichten immer höher ist als für nationale. Das mag mit der Kleinheit des Landes zusammenhängen, ist aber, glaube ich, auch ein Zeichen für die Offenheit der Niederländer und ihre Fähigkeit, sich selbst zu relativieren.

Daneben gibt es natürlich jede Menge Zeitschriften und Tratschblätter wie in Deutschland, auch mit der Variante, dass es einige Blätter mehr über Fürstenhäuser und Adel gibt, da die Monarchie den Niederländern doch sehr am Herzen liegt und mit manchmal etwas spöttischem, doch meist liebevollem Respekt geachtet wird.

Einer neueren Umfrage zufolge sind 58 % der Amsterdamer nicht zufrieden mit der Rolle, die das Königshaus heute erfüllt, 35 % finden, dass der Monarch keinerlei politische Funktion haben darf, und 23 % sind für die Abschaffung der Monarchie. Diese Zahlen gelten jedoch nur für die Stadt Amsterdam und nicht für die gesamten Niederlande.

Für Expats gibt es verschiedene gratis zu erhaltene Zeitungen wie „The Local Expat“, „The xpat journal“ und auch Zeitschriften, die man im Buchhandel kaufen kann, wie z. B. „Ajuus“ und „xm magazine“. In Den Haag gibt es außerdem seit 2006 eine „Loyaltykarte“, die jeder Expat bei seiner Ankunft erhält: „The Haguest Card“ mit allerlei Hilfen und Adressen von expatfreundlichen Unternehmen.

Holländisches Fernsehen

Die Fernsehsender sind für mein Gefühl weniger seriös als die in Deutschland und zeigen sehr viel Reality-Programme, die ich persönlich immer etwas voyeuristisch erlebe. Doch es gibt auch Sender wie EO in Nederland 2, evangelische omroep, der ernstere Programme über Religionen und Lebensfragen bringt. Daneben bestehen eine Menge von Talkshows wie in Deutschland, in denen über Politik, menschliche Schicksale und viel Unsinn gesprochen wird.

Der kijkwijzer gibt Altersempfehlungen für TV-Programme, Videos und Kinofilme an, dabei wird aber viel freier geurteilt als in Deutschland, und manche Filme, die hier ab zwölf Jahren freigegeben sind, würde ich mir selbst nicht angucken, so grausam sind sie. Da empfiehlt es sich, im Zweifelsfall die Filme erst selbst anzuschauen, bevor man sie den Kindern zeigt.

In den Videotheken kann es vorkommen, dass die Kinderfilme neben den harten Pornos mit entsprechenden Covern stehen – offensichtlich wird dann auf das gesunde Gefühl des Kindes vertraut, sich dafür nicht zu interessieren, und manchmal stimmt das ja auch – trotzdem bleibt das etwas befremdlich.

Dieser Artikel ist ein Auszug aus Leben und arbeiten in den Niederlanden. Klicken Sie hier, um ein Exemplar zu bestellen.

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